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Das Mattenprojekt Bim Peththe – Graswurzel – Society aus Sri Lanka besteht seit 1983. Mit jeder Matte wird ein Anteil von 8% in einen Sozialfond gezahlt für Krankheit oder sonstige Notlagen. Über einen Kreditfond können die Produzentinnen zinslose Kleinkredite bekommen. Der Bildungsfond unterstützt die Ausbildung der Kinder mit Zuschüssen zu Lernmaterialien und Schuluniformen.

Die Matten in verschiedenem Design kosten ca. 25 €.

Lassen Sie uns gemeinsam den fairen und regionalen Handel weiter unterstützen.

Produkt des Monats Mai Juni Weltladen

Zum Weltladentag am 14. Mai fordern hunderte Weltläden bundesweit, dass die Gewinne entlang globaler Lieferketten gerechter verteilt werden müssen. Unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“ zeigen sie die negativen Auswirkungen niedriger Erzeuger*innen-Preise auf.

Wir laden Sie am Weltladentag  ein zum Frühstück mit fairgehandelten Zutaten. Es wird ein vielfältige Auswahl geben: Kaffee, Tees und Säften und eine Auswahl an Aufstrichen, die wir im Laden führen und aus Zutaten aus dem Weltladen hergestellten Kreationen. Wir freuen uns auf reges Interesse. Lesen Sie auch unter www.weltladentag.de

Zum Weltladentag am 14. Mai fordern hunderte Weltläden bundesweit, dass die Gewinne entlang globaler Lieferketten gerechter verteilt werden müssen. Unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“ zeigen sie die negativen Auswirkungen niedriger Erzeuger*innen-Preise auf.

Oft decken die Preise, die die Produzent*innen für Kaffee, Kakao, Bananen oder Milch erhalten, nicht einmal die Produktionskosten. Durch die aktuell steigenden Verbraucher*innen-Preise merken wir auf dramatische Weise, wie wichtig existenzsichernde Einkommen und Löhne sind, sowohl in Deutschland wie auch weltweit.

Entlang globaler Lieferketten herrscht laut Weltladen-Dachverband und Forum Fairer Handel ein extremes Macht- und Verhandlungsungleichgewicht. Dies führt dazu, dass große Unternehmen gegenüber Lieferanten und Produzierenden niedrige Preise und unfaire Vertragskonditionen durchsetzen können. In der Regel profitieren die großen Unternehmen von den Gewinnen, während die Produzent*innen um ihre Existenz kämpfen.

Die Fair-Handels-Bewegung setzt sich für eine rasche Nachbesserung des im Mai 2021 beschlossenen „Gesetzes zur Stärkung der Organisationen und Lieferketten im Agrarbereich“ ein, welches die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken verbietet. „Die Bundesregierung sollte schnellstmöglich ein Verbot von Preisen unterhalb der Produktionskosten in Deutschland einführen und sich für eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung entlang der Lieferkette einsetzen,“ fordert Anna Hirt, politische Referentin beim Weltladen-Dachverband in Mainz.

Mächtig unfair erscheint im Moment vieles, das wir in der Welt beobachten, mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und die steigenden Verbraucher*innen-Preise. Umso wichtiger ist es uns als Weltladen auch weiterhin ein Zeichen für globale Gerechtigkeit und die Menschenrechte zu setzen.

Der Weltladentag ist der politische Aktionstag der Weltläden. Er findet zeitgleich mit dem Internationalen Tag des Fairen Handels (World Fair Trade Day) statt.

Auch für die beginnende Gartensaison werden Sie bei uns fündig: Gartenhandschuhe und Kokoblock. Den Kokoblock lässt man in Wasser aufquellen. Dann kann man ihn mit Gartenerde mischen wie Torf. Dieses Produkt umweltfreundlich. Die Kokosfasern sind Abfallprodukte. Anders ist das bei Torf, der wegen des Klimas nicht mehr abgebaut werden soll.

Leider gibt es derzeit Lieferschwierigkeiten bei den Bananen. Es gibt immer noch Nachwirkungen des Staus im Suezkanal im Sommer 21. Auch die Coronakriese hat durch Quarantäne ganzer Schiffsbesatzungen zu erheblichen Verwerfungen geführt. Die Probleme in der Häfen bei der Entladung bewirken, daß der Umlauf der Container nicht so reibungslos abläuft, wie das bis 2019 war. So ist es für kleiner Kunden, wie unser Liferant Banafair einer ist, schwer Frachtkontrakte zu bekommen. Daneben sind auch die Frachtpreise erheblich gestiegen. Ab Anfang April ist die Fracht wieder gesichert, bis dahin wird es Möglichkeiten geben aus anderen Quellen fairgehandelte Bananen zu bekommen. Schlecht ist die Situation natürlich besonders für die Bauern, die die Früchte produzieren. Sie müssen ernten. Wenn der Absatz nicht klappt, müssen sie die Ernte für sehr schlechte Preise am heimischen Markt anbieten. Banafair hat Unterstützung, auch mit Spenden, zugesagt.

Was in der näheren Zukunft zu erwarten ist, sind steigende Preise. Die teuren Frachtkosten werden sich vorerst nicht ändern. Schauen wir wie sich das alles noch entwickelt.

Auf den Philippinen gibt es eine Initiative mit Namen Preda (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance). Diese und die Fairhandelsorganisation dwp (Dritte Welt Partner) haben durch den Handel mit verschiedenen Produkten aus Mangos einen großen Beitrag zur Verminderung der Armut und der Landflucht geleistet. Preda wurde 1974 von Pater Shay Cullen einem irischen Priester gegründet und kümmert sich um sexuell missbrauchte Kinder und ehemalige Kinderhäftlinge. Es gibt dort Therapieangebote, juristischen Beistand bei der Verfolgung der meist touristischen Täter und umfangreiche Jugendarbeit zur Rehabilitation der geschädigten Kinder. Für Straßenkinder, die entgegen Philippinischer Gesetze, in Gefängnissen sitzen, engagieren sich auch die Tatortkommisare Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt mit ihrem Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ unter www.tatort-verein.de und www.preda.org können Sie sich und andere über diese Arbeit informieren.

Übrigens die Mangoprodukte schmecken wunderbar.

Aus Mangosirup von den Philippinen und Apfelsaft aus den Spessart wird in Rück der leckere Apfelmangosaft hergestellt. 0,75 l kosten 1.50€ + Pfand. Probieren Sie mal!

Infolge der Preissteigerungen im Transport- und Energiesektor müssen nun die Preise für diverse Produkte erhöht werden. Bei Kaffee war ja schon im vergangenen Jahr eine Anpassung wegen Kälte und Dürre in Brasilien nötig. Jetzt kommen die Auswirkung der Coronakrise hinzu. Nachdem die Preise in den letzten Jahren sehr stabil waren – Kaffeepreise wurde seit 6 Jahren nicht erhöht – hauen jetzt die veränderten Bedingungen ganz schön rein.

Allerdings muß man ja sagen, Kaffee war auch früher schon mal wesentlich teurer als in den letzten Jahren. Galt er doch als besonderes Genußmittel.

Unsere Lieferanten müssen für den Rohkaffee erheblich mehr zahlen, sonst ist Bio-Anbau und Klimaschutz nicht mehr möglich. Die Energiekosten, die Personalkosten etc. steigen enorm.

Auch andere Waren wie Mangos und Zucker sind betroffen. Das wirkt sich auch auf Süßigkeiten aus.

Eine Preiserhöhung für die genannten Produkte ist leider unumgänglich geworden. Nur so können wir unseren langjährigen Handelspartnern im Globalen Süden die dringend benötigten fairen Preise zahlen.
Das Weltladenteam setzt auf Ihr Verständnis, dankt Ihnen und freut sich, wenn Sie
unsere Bemühungen auch in Zukunft weiter unterstützen.

Mehr Infos: www. Gepa.de/home.html

Anlässlich des dritten Jahrestages der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung feiert die Fair-Handels-Bewegung weltweit die Veröffentlichung ihrer neuen Internationalen Charta. Die World Fair Trade Organization und Fairtrade International haben diese in den letzten Jahren unter Einbeziehung weiterer Fair-Handels-Akteure erarbeitet.

Die Charta legt die grundlegenden Werte des Fairen Handels fest und definiert eine gemeinsame Vision zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs). BanaFair gehört zu den Unterstützern der Charta in Deutschland. Weltweit haben sich jetzt mehr als 250 Organisationen zusammen-geschlossen, um die Internationale Charta des Fairen Handels und ihre gemeinsamen Werte und Vision einer gerechteren Welt sowie einer nachhaltigen Entwicklung zu verbreiten. Mehr Informationen auf www.banafair.de

Mit unserem Weltladen beteiligt sich auch das Weltladenteam Sulzbach an diesen Bemühungen.Im Weltladen gibt es jede Woche ab Dienstag frische Bio-Bananen und während der Orangenzeit auch Bio-Orangen.

Die Corona-Vorschriften sind wieder geändert worden, bzw. durch Gerichtsbeschluß kassiert. Der Weltladen darf wieder alle Waren verkaufen.

Die Regulierungsbemühungen auf freiwilliger Basis im Kakaosektor sind gescheitert. Zu dieser Erkenntnis kommt das Kakao-Barometer 2020.

Denn nach 20 Jahren der Versprechen durch Regierungen und Unternehmen, besteht die weit verbreitete Armut von Kakaobäuer*innen fort, hat ausbeuterische Kinderarbeit zugenommen und ist die Entwaldung fortgeschritten.

Das Kakao-Barometer wird von einem internationalen Konsortium zivilgesellschaftlicher Organisationen herausgegeben und gibt alle zwei Jahre einen Überblick über die Nachhaltigkeitsbemühungen im Kakaosektor. Die diesjährige Publikation belegt, dass die weit verbreitete Armut von Kakaobauern und -bäuerinnen fortbesteht, ausbeuterische Kinderarbeit zugenommen hat und die Entwaldung fortschreitet.

Erfahren Sie mehr über Make Chocolate Fair! Oder unter „Kakao-Barometer 2020“.

Das Kakao-Barometer ist eine Publikation von unter anderen INKOTA-netzwerk, Südwind Institut, Oxfam America.

Ein Argument mehr Schokolade aus fairem Handel zu kaufen.

GEPA gibt an 2900.-€ für 1Tonne Kakao aus Kamerun zu zahlen. Im Gegensatz zu 1500.-€ von den Großkonzernen.

Fairafric ist ein Leuchtturmprojekt. Sie kaufen und verarbeiten die Kakaobohnen von 1500 Bauern in Ghana direkt im Land und führen die fertigen Schokoladetafeln nach Europa aus.

 

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