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In 2019 wurde in der 4. Klasse der Herioyen-Schule in Sulzbach ein Malprojekt zum Thema Fairer Handel" durchgeführt. Zwei dieser Werke kann man, wie auch verschiedene Sulzbach Motive, als Banderole an Schokoladetafeln kaufen. Die Schokolade kann aus verschiedenen Sorten gewählt werden. Ein kleines, besonderes Geschenk!

Die GEPA Ist Eine Fair-Handels-Organisation, Die Von Den Gesellschaftern: Brot Für Die Welt, Misereor, Aej (Arbeitsg. D. Evang. Jugend) BDKJ (Bund Kath. Jugend) Und Kindermissionswerk Sternsinger Getragen Wird.Sie vertreibt unter anderem wunderbare Schokolade.

  • QUALITÄT: Kleinbauern Ernten Kakao Und Andere Rohwaren In Spitzenqualität. Mittelständische Verarbeiter Kreieren Daraus Mit Sorgfalt Und Qualitätsgeprüft Köstliche Schokoladen-Kreationen - Für Fair Trade Genuss!
  • HOHER FAIR HANDELSANTEIL: Mit fairer Bio-Milch und fairem Bio-Palmfett wird der Fair-Handelsanteil in Schokoladen und Riegeln auf bis zu 100 Prozent erhöht! Kakaobohnen und -butter werden in Lateinamerika und Westafrika direkt bei Kleinbauerngenossenschaften gekauft. Genau diese Rohware gelangt über mittelständische Verarbeiter in die GEPA-Produkte. Die transparente Lieferkette ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit.
  • VERPACKUNG: GEPA-Schokoladentafeln und Schokoriegel sind ohne Aluminium verpackt. Ihr Innenwickel besteht zu über 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Auch die anderen Verpackungen sind überwiegend aluminiumfrei.
  • BIO: Die meisten unserer Schokoladen stammen aus ökologischem Anbau mit EU-Bio-Siegel oder zusätzlich dem Naturland Zeichen. VEGAN: Entdecken Sie veganen Schokoladen. Auch unter den Spezialitäten mit hohem Kakao-Anteil finden Sie einige vegane Sorten.
  • GENTECHNIKFREI: Die Schokoladen werden sorgfältig conchieren. So kann auf Emulgatoren wie Soja-Lezithin, die gentechnisch verändert sein können, verzichten.

Probieren Sie doch mal z.B. die Sorte Noir Orange"!

My beautiful pictureHier möchten wir eines der Projekte vorstellen, die der Weltladen Sulzbach seit Jahren unterstützt.

Seit 35 Jahren setzt sich der Schweinfurter Frank Weber in Bolivien für Kinder in Not ein – Als Priesteramtskandidat nach Cochambamba gekommen – Kostenfreie Privatschule gegründet – Finanzierung durch Künstlerische Projekte.

1985 kam er als Theologiestudent nach Bolivien und schnell in Kontakt zu Straßenkindern. Er hat die Arbeit mit ihnen als seine Lebensaufgabe erkannt. Statt Studium war fortan die Schaffung von Lebensperspektiven für die Kinder sein Tagewerk. Frank Weber erwarb ein altes renovierungsbedürftiges Haus und zog mit 7 Kindern ein. Allmählich wurden es mehr. „Casa Nuevo Amanecer“ heißt „Haus Neue Zeit“.

Cochabamba ist eine Region, in der ein großer Teil der  Bevölkerung „Quechua“  (sprich: „Ketschua“) redet. Quechua ist die Sprache der Inkas. Daher wird die „Casa Nuevo Amanecer“ auch „Mosoj p‘unchay wasi“ (sprich: „Mosoch punchai huasi“) genannt.

Die Gesetze Boliviens verlangten eine Rechtsgrundlage, daher erwarb „El Loco“ - der Verückte, wie sie ihren Retter nennen, die Erziehungsberechtigung für nun schon 37 Kinder.

Gemeinsam renovierten sie, gruben Brunnen und entwickelten eine gute Gemeinschaft. Dies wurde zuerst von Schweinfurt und dann von weiteren Kreisen unterstützt. Generalvikar Hillenbrand war von Anfang an Freund Frank Webers und seines Projektes. Später war er auch im Vorstand des Straßenkindernhilfe-Vereins.

Der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker würdigte mehrfach das Engagement Frank Webers:

„ (...), dass Kinder, die unter menschenunwürdigen Zuständen zu leben gezwungen sind, mit einer Chance, wie Sie sie ihnen geben, ein eigenständiges, würdiges und zukunftsorientiertes Leben zu führen fähig sind. Es genügt eben nicht, sie in ihrer Not mit Nahrung und Kleidung zu versorgen, wir müssen ihre Fähigkeiten entdecken und fördern und ihnen nach unseren Kräften und Mitteln zu einem Leben in Würde verhelfen. Dies tun Sie mit Ihren vielen Freunden in beispielshafter Weise.“

Im Jahre 2010 betrug das Jahresbudget 400 000 €, die aufgebracht werden müssen. Um Geld zu verdienen gibt es Buchprojekte, Theaterstücke und Kunstausstellungen, mit denen man in aller Welt Geld verdienen kann. 1990 wurde Frank Weber mit den Straßenkindern vom Papst nach Rom eingeladen. Es geht nicht um Almosen sondern darum die Potenziale der Kinder aufzuzeigen. Viele von ihnen sind inzwischen durch die ebenfalls gegründete Schule gegangen und haben zum Teil auch Abitur gemacht und studiert.

Auch in Bolivien wird das Engagement Webers sehr geschätzt. Gerade wurde ihm nach vielen anderen Ehrungen wie Ehrenbürgerwürde, der Orden „Mártires y Héroes del Bicentenário de Cochabamba“(„Martyrer und Helden der Zweihunderjahrfeier von Cochabamba“) verliehen.Eine Auszeichnung, die nur an Indigene und Personen, die von nationaler Bedeutung für Bolivien sind, verliehen wird.

Weiter Informationen und Fotos finden sie auf www.strassenkinderhilfe.de

Bildquelle: http://www.strassenkinderhilfe.de/Strassenkinderhilfe/Willkommen.html 10.11.2021

2008 gründete Ana Margerita Villegas das kleine Unternehmen Color Cacao. Für ihr Studium war sie in Frankreich und hat dort die große Kunst der Chocolatiers kennengelernt. Zurück in Kolumbien war ihr klar, dass sie diese Techniken der Schokoladenherstellung mit dem verbinden wollte, was ihr Heimatland zu bieten hat: Besten Kakao.

Der Fair-Trade Adventskalender enthält köstliche Überraschungen. In 24 Boxen verstecken sich edle Pralinen, feine Fair-Trade-Schokolade oder köstliche schokolierte Früchte. Dafür verwenden die Chocolatiers von Color Cacao heimische Spezialitäten aus Kolumbien z.B. die Andenbrombeere. Besondere Highlights sind Pralinen mit Lavendel und Aprikose oder mit Zitrone und Chia. Aber auch für uns typische weihnachtliche Geschmäcker wie Lebkuchen und Zimt dürfen nicht fehlen.

Das weibliche Team von Color Cacao stellt Schokoladenkreationen in aufwändiger Handarbeit her. Das ganze Produkt stammt nahezu komplett aus Kolumbien, auch die nachhaltigeVerpackung aus Rohrzuckerfasern.

Außer diesem sehr edlen Produkt gibt es noch einen Adventkalender mit Datteltrüffeln. Das hübsche Drumrum ist von einer Gehörloseninitiative in Indien gefertigt. Die Füllung stammt aus Ägypten. Auf sehr fein.

Adventstees, Weihnachtsplätzchen, Schokoladen und natürlich Nikoläuse in verschiedenen Ausführungen sind auch im Sortiment.

Frage: Sie inspirieren in ihrem Blog fairknallt.de viele Menschen, ihren Konsum zu hinterfragen. Reicht eine Veränderung des Kaufverhaltens, um z.B. die Textilindustrie zum Umdenken zu bewegen?

Antwort: Jeden Tag bestimmen wir mit unseren Kaufentscheidungen die Zukunft, in der wir leben wollen. Natürlich kann sich nicht jede Familie ständig Bio-Lebensmittel und faire Mode leisten, aber viele Menschen können bewusster und weniger kaufen. Sie haben so mehr Möglichkeiten, gute Produkte zu kaufen, für die weder Mensch, noch Tier oder der Planet gelitten haben. Gleichzeitig glaube ich, dass wir auch verbindliche Gesetze brauchen. Die Bundesregierung hat mit dem Lieferkettengesetz einen guten Anfang gemacht. Es ist ein Signal an Unternehmen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich hoffe aber, dass es zukünftig ausgebaut und noch deutlich strikter wird.

Auf den Philippinen gibt es eine Initiative mit Namen Preda (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance). Diese und die Fairhandelsorganisation dwp (Dritte Welt Partner) haben durch den Handel mit verschiedenen Produkten aus Mangos einen großen Beitrag zur Verminderung der Armut und der Landflucht geleistet. Preda wurde 1974 von Pater Shay Cullen einem irischen Prister gegründet und kümmert sich um sexuell missbrauchte Kinder und ehemalige Kinderhäftlinge. Es gibt dort Therapieangebote, juristischen Beistand bei der Verfolgung der meist touristischen Täter und umfangreiche Jugendarbeit zur Rehabilitation der geschädigten Kinder. Für Straßenkinder, die gegen Philippinische Gesetze, in Gefängnissen sitzen, engagieren sich auch die Tatortdarsteller Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt mit ihrem Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ unter www.tatort-verein.de und www.preda.org können Sie sich und andere über diese Arbeit informieren.

Übrigens die Mangoprodukte schmecken wunderbar.

DW-Mode – aber auch viele unserer Accessoires, Heimtextilien und Wohnaccessoires, entstehen in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. So verschmelzen exotische, landestypische Einflüsse aus Afrika, Asien und Lateinamerika mit europäischem Zeitgeist. Das Resultat sind spannende Kreationen, die ihresgleichen suchen. Für uns steht fairer Handel an erster Stelle. Der DW-Shop versteht sich vorrangig als Einrichtung der Entwicklungszusammenarbeit für Menschen in benachteiligten Ländern. Exemplarisch sind in diesem Zusammenhang unsere Selbsthilfe-Projekte in den verschiedensten Regionen dieser Welt. Neben angemessenen Löhnen ist die Förderung nachhaltiger Strukturen das Ziel. Gesunde Produktionsbedingungen, Gleichberechtigung und umweltbewusste Produktion sollen an dieser Stelle als Schlagwörter reichen.Bei allen Produkten setzen wir auf Klasse statt Masse. Traditionserhalt ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Von Hand hergestellte Produkte spiegeln die Fertigkeit und Kreativität des Menschen wieder. Kunsthandwerk ist Teil unseres Kulturerbes und daher wichtiger Bestandteil unserer Identität. In Zeiten uniformer Massenware steigt das Interesse an charaktervollen und qualitativ hochwertigen Unikaten. Dem tragen wir natürlich gerne Rechnung, zumal dieser Wunsch den fairen Handel ein weiteres Stück nach vorne bringt und immer mehr Familien in die Lage versetzt, mit ihrer Hände Arbeit das Auskommen zu sichern. Neben der wirtschaftlichen Existenz auch eine Frage der Würde und der kulturellen sowie traditionellen Wurzeln.Folglich machen wir uns für "wertvolle" Produkte stark, mit denen Sie sich selbst und anderen etwas Gutes tun. Nicht zuletzt möchte der DW-Shop aber Sie oder Ihr Zuhause einfach nur gut aussehen lassen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß und viele angenehme Aha-Erlebnisse mit unserem Online-Shop. 

Www.DW.shop.de

Die Standardkiste enthält 250g Kaffee, 500g Honig aus Sulzbach, Kekse, Apfelmangosaft aus Spessarter Streuobst und Mangosirup aus dem philipinischen Fairtrade-Projekt Preda, 1 Tafel Schokolade mit Sulzbacher Hülle, 1 Schokoriegel und 1Pckch. Mango-Engel ebenfalls aus dem Preda-Projekt. Diese Kiste kostet 20 €.

Sie können die Geschenkkiste  aber auch nach eigenen Wünschen befüllen lassen. So erhalten Sie ein sehr persönlichesGeschenk.Geschenkkiste 2021 3

 

Geschenkkiste 2021 1Geschenkkiste 2021 2

Logo Fair Trade LebanonRote Linsen

Die leuchtend orangefarbenen Linsen aus dem Libanon erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind geschält und deshalb sehr bekömmlich.Zudem lassen sie sich schnell zubereiten. Besonders gut geeignet für Currys, Eintopf, indische Dals und Linsenpuffer.

 

Fair Trade Libanon, die mit El Puente zusammenarbeiten, hat es sich zur Aufgabe gemacht traditionelle Spezialitäten ausfindig zu machen und deren Anbau zu fördern. Dazu arbeitet die Organisation mit Kleinbauern zusammen.

 

 

 

 

 

Linsenpuffer:

Für ca. 15 Stück

  • 250 g Linsen ordentlich abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  • 2 Zwiebeln und 1 Zehe Knoblauch in feine Würfel schneiden und in einem Topf mit Olivenöl glasig anschwitzen. Linsen dazugeben und kurz mitbraten.
  • Mit 500 ml Wasser ablöschen und zugedeckt ca. 25 Minuten weich kochen.
  • Anschließend 1 EL Brühpulver hinzugeben und weitere 5 Minuten ohne Deckel kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
  • In der Zwischenzeit 1 Kartoffel und 1 Möhre schälen und grob raspeln. 2 Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
  • Das Gemüse mit 1 Ei unter die Linsen heben, pfeffern und salzen.
  • Mit 3 EL Kichererbsenmehl binden und die Masse esslöffelweise in eine Pfanne mit Olivenöl geben.
  • Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten ausbacken.
  • Guten Appetit!

Rote Linsen 2021

Wie andere Anbieter mußten auch die Weltläden ihre Kaffeepreise erhöhen. Die Ernten waren schlecht. Durch Dürren und extreme Wetterbedingungen ist der Ertrag z.B. in Brasilien um 30% zurück gegangen. Besonders die sehr beliebten Arabica-Sorten sind im Anbau aufwändig: Sie wachsen nur bei relativ niedrigen Temperaturen in höheren Lagen. Dort können keine Maschinen eingesetzt werden. Noch im vergangenen Jahr wurden Kaffeepflanzen ausgerissen, weil kein Geld mehr damit zu verdienen war. Schade.

Weitere Ursachen sind die Verteuerung der Fracht durch fehlende Container. Das Verpackungsmaterial, die Entsorgung der Verpackung und die Logistik werden auch teurer. Leider ist zu befürchten, daß im allgemeinen Handel doch nicht wesentlich mehr Geld bei den Anbauern hängen bleibt, weil auch Düngemittel und Pestizide teurer werden.

Die Preisschwankungen von 2,10 $ 2011 zu 0,94 $ im Jahre 2019 auf wieder 1,22 $ im letzten April haben sich in den Weltläden nicht so stark ausgewirkt. Die von GEPA und Co gezahlten Preise sind stabil höher als der Weltmarktpreis. anpassen.

Die Deutschen tranken im Jahre 2020 im Durchschnitt 168 l Kaffee. Das wird auch im laufenden Jahr nicht weniger sein. Die Kaffeelagerhäuser sind gut gefüllt. Es wird nach Aussagen des Deutschen Kaffeeverbandes keine Engpässe geben.

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