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Zur FairenWoche, die von 11.-25. Sept. 20 begangen wird, gibt es im Martinushaus in Aschaffenburg eine Veranstaltung: „Weltreise“ am 30.9.20 um 19.30.

Eine Multimediashow von Jutta Ulme und Michael Wolfsteiner über Reisen nach Ghana, Israel/Palästina, Sri Lanka etc. mit Blick auf Produzenten für den Fairen Handel. Karten über den Weltladen Aschaffenburg. Infos unter www.weltreise.lobOlmo.de

Weiße Bio Quinoa: Köstlich Und Vielseitig

Quinoa - auch Quinua" genannt - gilt als das Wunderkorn der Inka". Dieser traditionelle, weiße Bio Quinoa steht vorwiegend in den Anden auf dem Speiseplan. Sie ist nicht nur eine wohlschmeckende Beilage zu Gemüse- und Fleischgerichten, sondern schmeckt auch vorzüglich in Suppen und Süßspeisen. Von Natur aus nährstoffreich und glutenfrei.

Mit dem ökologischen Anbau von Quinoa haben die Kleinbauern von ANAPQUI in Bolivien Anschluss an den Weltmarkt gefunden. Über den Fairen Handel erzielen sie Erlöse, die ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern.

Rote Bio Quinoa: Köstlich und nährstoffreich

Rote Quinua ist die ursprüngliche Quinua-Sorte, die von den Inka-Kriegern verehrt wurde und ihnen Energie schenken sollte. Heute ist unsere rote Bio Quinua eine wohlschmeckende und nährstoffreiche Beilage zu Gemüse- und Fleischgerichten und wie Reis oder Hirse zu verwenden. Auch eignet sie sich hervorragend für würzige Eintöpfe. Im Hochland der Anden wird Quinua seit tausenden von Jahren angebaut. Und war den Inkas heilig.Rote Fair Trade Quinua aus Bolivien ist eine traditionelle Sorte, die nur in geringem Umfang für den Eigenverbrauch angebaut wird und zu verschwinden droht.

ANAPQUI, ein Verband von Quinua-Produzenten in Bolivien, trägt mit dem Anbau zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.

Canaan Fair Trade ist Genossenschaftsmitglied der WeltPartner eG.

Canaan Fair Trade fördert benachteiligte palästinensische Gemeinschaften durch den Vertrieb von Naturland Fair zertifiziertem Olivenöl, Mandeln und anderen Köstlichkeiten. Über 1.600 Kleinbauernfamilien können dadurch ihren Lebensunterhalt und ihre Kultur aufrechterhalten. 

Mit fairen Preisen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht Canaan eine nachhaltige Verbesserung des Lebensstandards. Gleichzeitig werden dadurch regenerative Ökosysteme gepflegt und Humusaufbau zur CO2-Speicherung betrieben.

Die Olivenbäume in Palästina, einige davon mehr als 1.000 Jahre alt, zeugen vom harmonischen Austausch zwischen Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen. Vom Erlös des hochwertigen Olivenöles geht ein Dollar pro Liter an das Programm „Trees for Life“. Mehrere 10.000 Oliven- und Mandelbäume konnten so schon gepflanzt werden.

Zahlreiche Besuche des WeltPartner-Teams in Palästina z.B. zur jährlichen Olivenernte und eine gemeinsame Tour durch Deutschland machen die Partnerschaft zu etwas ganz Besonderem.

Aus dieser Gemeinschaft kommen Produkte wie Pesto, Zatar das Gewürz mit geröstetem Sesam, Freekeh etc.

Sehr lecker: Weißbrot mit Basilikumpesto. Probieren Sie mal.

Mehr Infos und Bilder zu unserem Handelspartner finden Sie auf auf www.weltpartner.de

1988 als "dwp - dritte-welt partner" GmbH gestartet, stellt sich unser Lieferant aus Ravensburg heute den großen Herausforderungen in der Welt. Sie setzen sich wie die gesamte Fairhandelsbewegung für faire Welthandelsstrukturen, für die Förderung von Kleinbauernfamilien und den ökologischen Anbau sowie für die Übernahme von sozialer Verantwortung auch in Deutschland ein. Passend dazu lautet seit 2005 der Name der Fair Trade Genossenschaft: „WeltPartner“.

Freekeh – Sonnengetrockneter und grösteter Weizen aus Palästina von „WeltPartner“, wird aus im Norden des Westjordanlandes angebautem Weizen hergestellt. Er stammt von „Canaan Fair Trade“ und ermöglicht den beteiligten Familien, ihren Lebensunterhalt mit würdevoller Arbeit zu verdienen. Dies ist in Palästina alles andere als selbstverständlich.

Nach dem der Weizen grün geerntet und getrocknet wurde, wird er auf traditionellen Weise über Feuer geröstet und erhält dadurch seine fein rauchige Note. Der würzige grüne Weizen ist, wie Grünkern, eine vollwertige Beilage und beliebt für die Zubereitung von knusprigen Bratlingen, Aufläufe, Suppen, Salaten und orientalischen Speisen. Probieren Sie mal.

 

Das ambitionierte Handelsunternehmen GEPA mit Sitz in Wuppertal zählt zu den größten europäischen Fair-Handelsunternehmen und importiert seit über 40 Jahren Rohstoffe von auf dem Weltmarkt benachteiligten Produzenten, vor allem südlicher Länder, zu fairen Bedingungen und vermarktet die Produkte online und über verschiedene Geschäfte in Deutschland. WWW.GEPA.DE

Gegründet 1975, nennt sich der Betrieb heutzutage GEPA - The Fair Trade Company". Obgleich Fair" nicht automatisch auch BIO" bedeutet, tragen dennoch über 78% der Produkte das EU-Bio-Siegel und sind teils ebenso Naturland-zertifiziert. Daher wird der Bio-Landbau von GEPA auch aktiv unterstützt. Das Produktportfolio umfasst, neben KAFFEE und TEE, ebenso ZUCKER, Orangensaft, Schokolade, KAKAO, Nüsse, Wein und andere Lebensmittel, aber auch Spielwaren, Sportbälle, Textilien, Lederwaren, Keramik sowie Korbwaren.

So sind die Standards nach Fairtrade International für dieses Handelsunternehmen eine wichtige Basis, es geht jedoch in vielen Bereichen noch darüber hinaus, denn GEPA ist mit seinen Produkten auch selbst als Organisation in die verschiedensten Zertifizierungssysteme eingebunden. Die GEPA ist unter anderem Mitglied der World Fair Trade Organisation" (WFTO) und hat sich auch vom WFTO-Guaranteed-System prüfen lassen. (Fortsetzung folgt).

 

Logo Weg der HoffnungKaffee Braun entwickelte im Jahre 1994 mit der Stiftung gemeinsam das erste Spendenprojekt der Rösterei – das Projekt Partnerkaffee. Ziel dieses Projektes ist, durch fairen Kaffeehandel den Kaffeebauern Sicherheit auch in Zeiten niedriger Weltmarktpreise zu garantieren. Wir können seitdem jährlich mehr als 30.000€ für diese Initiative gewinnen. Der Aschaffenburger Partnerkaffee unterstützt mit einem Beitrag von 1,50€/kg Röstkaffee die Arbeit des Vereins Aschaffenburger Solidaritätskaffee e.V. und fördert die Verbindung der beiden Städte Aschaffenburg und Villavivencio (Kolumbien). Dies geschieht durch Spenden an die Stiftung Weg der Hoffnung. Der Verein wurde bereits mit dem Würzburger Friedenspreis 1996 und dem Aschaffenburger Agenda21-Preis im Jahr 2006 ausgezeichnet.


DIE STIFTUNG „WEG DER HOFFNUNG“ AUS MAINASCHAFF

Pfarrer Josef Otter gründete die Stiftung „Weg der Hoffnung“ vor über 40 Jahren in Villavicencio in Kolumbien. Seitdem setzt sie sich für das Leben, die Bildung und Entwicklung bedürftiger Kinder ein. In zwei Kindertagesstätten in Kolumbiens Elendsvierteln bekommen mehr als 500 Kinder, etwas zu essen, Kleidung, ärztliche Betreuung und Förderung. Auch 120 behinderte Kinder werden dort betreut und gepflegt.
Weg der Hoffnung hat außerdem drei Projekte geschaffen, die Jugendliche und junge Erwachsene mit körperlichen und geistigen Einschränkungen aufnehmen und ihnen eine sinnvolle Beschäftigung und Förderung bieten.
Die Stiftung setzt sich aber auch stark für die Förderung von Frauen ein. Sie lernen in Kursen die Grundlagen um ihre eigene Existenz zu gründen und werden dabei mit einem Kleinkreditprogramm unterstützt. Senioren wird der eigene Anbau von gesunden Lebensmitteln gezeigt und sie werden durch die Bereitstellung von Saatgut und Geräten unterstützt. Hiermit können sich Ihren sonst kargen Speiseplan aufwerten. Auch eine Lebensmittelbank – vom Prinzip an die deutschen Tafeln angelehnt – hilft dort den ärmsten Familien sich und ihre Kinder zu ernähren.

Das Gewürz Kreuzkümmel von WeltPartner mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2023 wird zurückgerufen, weil evtl.erhöhte Werte von Pyrrolizidinalkaloiden enthalten sind, die bei langfristiger Aufnahme zu Leberschäden führen können. Das Produkt kann im Weltladen zurückgegeben werden.

Die Produzentenorganisation Green Net engagiert sich sehr für die Umsetzung und Verbreitung des Bioanbaus. In Thailand war Green Net zum Beispiel Mitbegründer der dortigen Bio-Zertifizierungsorganisation. Green Net ist darüber hinaus weltweit sehr aktiv in der Lobby- und Kampagnenarbeit. Die GEPA bezieht von Green Net u.a. den Bio-Duftreis „Hom Mali“, den Bäuerinnen und Bauern im Nordosten Thailands anbauen. Auch Kokosmilch ist im Sortiment. Unser Handelspartner fördert bereits seit Ende der 80er-Jahre eine ökologische Landwirtschaft, wie sie vor der "Grünen Revolution", die hauptsächlich auf Massen- und Hybridsorten setzte, in Thailand üblich war. Die Bauern pflanzen standortgerechte robuste Reissorten wie Hom Mali an. Längst ist der Umgang mit dem Klimawandel das wichtigste Thema für Green Net geworden. Die Bäuerinnen und Bauern werden bei der Umsetzung neuer Anbaumethoden beraten, die zusammen mit Green Net entwickelt wurden.

Green Net arbeitet mit acht Produzentengruppen zusammen, die zum Beispiel Reis und Kokosnüsse ökologisch anbauen. Regelmäßig werden Zwischenkulturen wie Bohnen ausgesät, die den Boden mit Nährstoffen bereichern. Zudem können Enten und Fische in diesen Reisfeldern gehalten werden. Zusammen mit Green Net erforschen die Bäuerinnen und Bauern das regionale Klima und Anbaumethoden, die auch trotz Klimawandel funktionieren. Wenn die Bauern beim Reisanbau zum Beispiel sehr stark auf Regen angewiesen sind, helfen Teiche, um das Wasser zu speichern. Verarbeitet und verpackt wird der Bio-Reis vor Ort. Einige Gruppen haben sehr erfolgreich lokale Biomärkte aufgebaut.

Die Produkte von Green Net sind keine anonyme Massenware, sondern stammen von Kleinbauern, die seit vielen Jahren mit viel Liebe und Sorgfalt auf ihren kleinen Parzellen die Zutaten für unsere feinen Köstlichkeiten kultivieren.

All unsere Produkte werden schonend verarbeitet und sind frei von künstlichen Konservierungsstoffen. Ein Großteil der Zutaten stammt aus biologischem Anbau.

Kokosmilch, bio°, Naturland Fair.  160ml 1.60€  Probieren Sie!

Produkt des Monats Juli sind Gewürze: Kräuter der Provence und Kräuter Salat von WEltpartner. Für die Grillaktivitätensind sie sehr gut geeignet.

Die Organisation MKS (Madhya Kalikata Shilpangan) in Kolkata verfolgt das Ziel einzigartige Kunsthandwerkstechniken aus verschiedenen Regionen Indiens zu erhalten. Durch die Vermarktung der Produkte in den Fairen Handel soll die Lebensperspektive der Produzenten nachhaltig verbessert werden.

Mittlerweile arbeitet MKS mit über 20 Produzentengruppen in verschiedenen Regionen Indiens zusammen. Dabei wird nicht nur Wert auf gute Arbeitsbedingungen in den Werkstätten gelegt: Auch auf die Herkunft der Materialien wird geachtet. Für die Herstellung der Seidenschals arbeitet MKS mit Gruppen von Seidenwebern zusammen. Sie züchten die Raupen für die Seidengewinnung gemeinsam und verarbeiten die feinen Fäden zu hochwertigen, wunderschönen Schals.
Die Produzenten erhalten dazu Schulungen im Bereich Marketing. Die Überschüsse, die MKS erwirtschaftet, gehen als Rücklagen in einen Fonds, auf den für nötige Investitionen oder in umsatzschwachen Zeiten zurückgegriffen werden kann.
In einem eigenen Design-Studio werden gemeinschaftlich neue Designs entworfen, die Produzenten geschult sowie die Qualität der Produkte überprüft und bei Bedarf verbessert.

Vielleicht finden Sie Ihren Lieblingsschal.

Es ist ein Wirtschaftsbetrieb des Vereins "Lebenshaus", in dem Menschen mit psychischen und sozialen Schwierigkeiten aufgenommen werden.

Die Erfahrung im Lebenshaus hat sehr schnell gezeigt, dass es für diese Menschen sehr schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten.

Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, in der auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter Rücksicht genommen werden kann. Zu diesem Zweck wurde 1992 ein weiteres Gebäude in Trossingen gekauft und zum "Nudelhaus" ausgebaut. Bewusst wurde eine Produktionsweise gesucht, bei der noch viel Handarbeit anfällt.

Zu Beginn konnten zwei Mitbewohner des Lebenshauses beschäftigt werden, inzwischen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter auf achtundzwanzig erhöht.

Im Weltladen finden sie Bio-Nudeln vom Nudelhaus.

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