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Bischof-Angelelli-Stiftung stellt Projekte im Film vor – Der Sozialkreis Sulzbach veröffentlicht anlässlich seines Bücherbasars am Sonntag, 22.09. ein Informationsvideo zu sozialen Projekten der argentinischen Bischof Angelelli-Stiftung Córdoba.

Seit Jahrzehnten unterstützen die Sulzbacher das Engagement der Stiftung, die das Erbe von Bischof Enrique Angelelli bewahrt, der wegen seines Einsatzes für die Armen und Entrechteten 1976 ermordetet wurde. Im achtminütigen Video werden von den jeweiligen Verantwortlichen fünf ganz unterschiedliche soziale Projekte in den Armenvierteln der argentinischen Millionenstadt vorgestellt. Hinter all den Initiativen steht das gemeinsame Engagement für ein menschenwürdiges und besseres Leben der Menschen, vor allem der Benachteiligten und der Mittellosen, wie der Vorsitzende, Oscar Alvares, betont. Das alles sei seit vielen Jahren nur durch die „großzügigen Spenden aus Deutschland“ möglich. 

Im Einzelnen werden vorgestellt:

  • Eine Wohnviertelinitiative, deren Arbeit von Ehrenamtlichen getragen wird. Unter dem Dach ihres Zentrums gibt es Angebote für Kinder, Jugendliche und Mütter, aber auch eine öffentliche Kleiderkammer sowie eine Bücherei.
  • Die Fraueninitiative LAS OMAS. Ihr schlossen sich im vergangenen Jahr 500 Frauen neu an. Auf dem weitläufigen Gelände finden Näh- und Handarbeitskurse statt, im Gebäude stehen neben Versammlungsräumen auch eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. Ziel ist, einerseits Frauen Beschäftigung, Fort- und Ausbildung zu ermöglichen, andererseits Kunsthandwerk und andere Dinge herzustellen. Auch gesundheitliche Aufklärung und Erziehungshilfen kommen vor allem auch Alleinerziehenden zugute.
  • Die Sozialarbeit einer Pfarrei stellt ein Diakon vor. Zielgruppe sind 800 Familien. Im Mittelpunkt steht eine Kantine und die Betreuung von Grundschulkindern und Jugendlichen. Eine professionelle Näherei bietet Frauen Arbeitsplätze.
  • In einem Viertel im Norden Córdobas wird wohnungslosen Familien eine Gemeinschaftsunterkunft zu r Verfügung gestellt. Über eine Kleiderkammer und der Essensausgabe hinaus gibt es Begleitung und Unterstützung, als Gemeinschaft zu leben, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam Projekte anzugehen, die das Leben verbessern.

Die Vorstandschaft des Sozialkreises hat den Kurzfilm mit großem Interesse gesehen und hofft, dass durch diese unmittelbaren Eindrücke und Informationen aus erster Hand die Partnerschaft mit Córdoba weiter vertieft werde. Nicht zuletzt geht es auch um weitere Spenden und Erlöse, wie z.B. von Buch und Café, die auch weiterhin die Unterstützung sichern. Gerade angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise in Argentinien sei die Unterstützung im wahrsten Sinne notwendig.

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