Schon im Mittelalter war das Sodener Wasser gefragt, um daraus Salz zu gewinnen ( "Salz sieden", daraus der Ortsname Soden). Zwischenzeitlich kam es in Heilkuren im damaligen Kurort Bad Sodenthal zur Anwendung und heute ist es als spessartfrisches Mineralwasser im Glas bekannt und beliebt.
Bereits im Jahre 1285 sind eine Kapelle und ein Kaplan als der für Soden zuständige Seelsorger erwähnt, der dem Pfarrer von "St. Margaretha in campis" Ruchelnheim unterstellt war. Auf die Pfarrei des Ortes Ruchelnheim - bis heute sind Grund und Umstände dessen Untergangs ungeklärt - gehen die heutigen Pfarreien Obernau, Leidersbach, Sulzbach, Soden und Dornau zurück.

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© Andreas Bergmann |
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Die heutige Sodener Pfarrkirche ist der "Apostolin" Maria Magdalena geweiht und wurde in den Jahren 1962/3 erbaut.
Als Besonderheit des Kirchengebäudes gilt der freistehende Kirchturm, der - wenn auch nicht vom Baustil - an einen italienischen Campanile erinnert.
Seit 1973 ist Soden ein Ortsteil des Marktes Sulzbach und zählt aktuell rund 1300 Einwohner.